«Thai Restaurant JOY»

GESCHÄTZTE GÄSTE, FREUNDE UND DIE, DIE ES NOCH WERDEN 

Vor 20 Jahren haben Joy & Daniel Schmid-Saengsuk ein Spezialitätenrestaurant in Frick (AG) gegründet. «Von Anfang an fanden unsere Menüs Anklang», sagt Joy, die Chefin des Hauses. Nach sieben Jahren in Frick kamen Joy und Daniel aus dem Fricktal nach Rickenbach SO. Im Gepäck hatten sie vor allem einen gut gefüllten Rucksack mit Erfahrungen, aber auch die Passion, für die Gäste wirklich da sein zu wollen. 

Die gebürtige Thailänderin Joy ist in der Agglomeration Bangkok aufgewachsen. Ihre Jugendjahre wurden geprägt vom kleinen, elterlichen Hotel- und Restaurantbetrieb. Nach der Ausbildung als Köchin im Hotel Rembrandt Bangkok unterstützte sie die Ideen ihres Mannes und es stand bald ausser Frage, dass sie sich nur gemeinsam selbständig machen würden.

Daniel Schmid wuchs im Fricktal auf und absolvierte seine Ausbildung zum Koch im Kursaal Casino in Baden. Danach arbeitete er saisonal in Singapur, Penang und Bangkok, wo er 1987 seine Frau Joy kennenlernte. Nach weiteren vier Jahren ging es dann zusammen nach Hause in die Schweiz. Ein schweres Herzleiden und eine Allergie verunmöglichten es Daniel jedoch, die Karriere als Koch in der Schweiz weiterzuverfolgen. Daraufhin besuchte er die Bankenfachschule in Zürich und arbeitete fortan als Individualkundenberater bei zwei Kantonalbanken und zuletzt bei der UBS AG. 1994 bekamen Daniel & Joy Zuwachs. Die zierliche Joy brachte in Baden einen stattlichen Jungen zur Welt. Michel wohnt bis heute bei seinen Eltern und ist auf gutem Weg zum Wirtschaftsökonomen.

Mit viel Kreativität und Liebe fürs Detail wirkt Joy in der Küche. Dabei steht die pikante, vielschichtige thailändische Küche natürlich im Vordergrund. Traditionelle Gerichte werden neu und zeitgemäss interpretiert, ohne dass sie an Flair verlieren. Mit dem Mittags-Siam-Buffet à discrétion gibt die Köchin allen Gästen die Möglichkeit, die thailändische Küche kennenzulernen. Die hervorragenden Gerichte finden inzwischen auch im à la carte Service am Abend mehr und mehr Anklang. Die authentische Einrichtung sowie der immer freundliche, gästeorientierte Service, werten das gut frequentierte Thairestaurant zusätzlich auf.  

Fast wie kleine Gedichte kommen die Menu-Kreationen daher. Sie sind geschmacklich und visuell immer eine Versuchung wert. Liebevoll ausgarniert und optisch zu einer stimmigen Komposition arrangiert, sind sie dem «schweizerischen Gaumen» angepasst und veredelt worden.

 

DIE BEIDEN LEBEN EINE OFFENE KOMMUNIKATION

Was das bedeutet, darin sind sich beide auch viele Jahre später noch einig: «Man muss auf den Gast eingehen, aufmerksam sein. Aber auch die Stimmung im Team muss stimmen», sagt Joy. Schliesslich merke der Gast sofort, wenn etwas nicht stimme – und wer wolle schon in die Schusslinie geraten? Deshalb sei eine offene Kommunikation mit den Mitarbeitenden und die Rücksichtnahme auf deren Wünsche und Bedürfnisse sehr wichtig. «Es soll ein Miteinander sein, gerade in einem so kleinen Team.» Daniel ergänzt: «Etwas, das in den letzten Jahren ganz klar an Bedeutung gewonnen hat, ist die Qualität. Ob es sich dabei um das Interieur handelt, darum, wie ein Tisch gedeckt wird oder um das, was auf den Teller kommt.»

 

2015 KAM DIE ERSEHNTE VERSTÄRKUNG

Mit dem erfahrenen Spezialitätenkoch Somtua Pornchai (Toon) konnte die stetig gestiegene Gästezahl besser bewältigt werden. Toon lebt seit 10 Jahren in der Schweiz und hat seine Karriere als Koch im Hotel Landmark in Bangkok begonnen. In die Schweiz kam der Bangkoker wegen eines Jobangebotes der Restaurantkette Cha Cha Thai im Westside Bern. Der immer aufgestellte Toon ist sehr glücklich, vor fünf Jahren die Entscheidung getroffen zu haben, vom Westside ins Restaurant Joy zu wechseln. «Er ist nicht mehr wegzudenken», sagt Joy und ist ebenfalls sehr glücklich, diesen talentierten Koch als Teilhaber und Mitinhaber gewonnen zu haben.

 

DIE CORONA-KRISE WIRD ZUR GEDULDSPROBE FÜR GASTRONOMEN

Restaurants, Bars und Kneipen gehören zu den Betrieben, welche die Corona-Krise am härtesten trifft. Es ist weiterhin ungewiss, wann sie ihre Geschäfte wieder zu 100% aufnehmen dürfen – und wie viele von ihnen diese Zeit überstehen werden. Was für Gäste schade ist, bedeutet für Gastronomen weitaus Schlimmeres. Zwar halten sich die Betriebe mit Kurzarbeit, Notkrediten, Take away und Heimlieferungen über Wasser – ob alle die nächsten Monate durchhalten werden, ist fraglich. Joy und Toon sind jedoch sehr zuversichtlich, dass es weitergehen wird und möchten an dieser Stelle der Gemeinde Rickenbach, als unsere Vermieterin,  ganz herzlich für die solidarische Haltung in Sachen Mietzinszahlung danken. Denn laut einer Schätzung des Forschungsinstitutes BAK Economics AG, wird mehr als ein Fünftel der Wertschöpfung im Gastgewerbe wegbrechen. Ein solch starker Einbruch geht an niemandem spurlos vorüber. Nur weil ein Restaurant geöffnet ist, bedeutet dies nicht, dass alle Tische sofort besetzt sind. «Das Geschäft muss schliesslich laufen, damit der Inhaber die Miete zahlen kann», gibt Joy zu bedenken.

 

WERDEN DIE BEIZEN ÜBERRANNT, ODER BLEIBEN DIE MENSCHEN AUS ANGST WEITERHIN ZU HAUSE?

Ob und wie unser Jubiläum nun gefeiert werden darf/kann, ist nach wie vor offen. «Wir werden aber die Bevölkerung von Rickenbach und Umgebung rechtzeitig über unsere Pläne informieren», sagt Joy. Sehr beeindruckt sind die beiden von ihren zahlreichen Stammkunden. «Absolut solidarisch und überdurchschnittlich grosszügig mit dem Trinkgeld, das sind unsere geschätzten Stammkunden», sagt Joy weiter. «Allein das ist schon Grund genug, positiv in die Zukunft zu schauen», ergänzt Toon mit einem Lächeln im Gesicht.

 

«Es esch, wies esch!», spricht Daniel, und weiter «das schleckt keine Geis weg. Es wird ein harter Kampf, diese Krise durchzuhalten und zu bewältigen. Wir sind aber absolut zuversichtlich, dass das Horrorszenario Cov-19 bald bewältigt werden kann.»

 

In diesem Sinne! Nochmals herzlichen Dank an alle Gäste, Freunde und Bekannte, die unseren Service regelmässig und trotz Krise in Anspruch nehmen! Ihr seid grossartig!

 

 

Vielen herzlichen Dank und auf bald im Thai Restaurant Joy z’Rickenbach. 

 

 

Die Inhaber und Gastgeber

Somtua Pornchai und Thongkam (Joy) Schmid-Saengsuk

Die Spezialität des Hauses

Knuspriges Entenbrustfilet auf Gemüsebeet an hausgemachter Tamarinden-Sauce